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Schlecht auf den Ruhestand vorbereitet

20.10.2015 – Rente_BankenverbandMenschen in der Familienzeit, die ganz oder zeitweise aus dem Berufsleben ausscheiden, kümmern sich häufig nicht ausreichend um ihre eigene Altersvorsorge. Dabei sind gerade sie besonders auf die private Vorsorge angewiesen. Dies ist das Ergebnis der Aegon Ruhestandsstudie 2015.

Das Vorsorgeverhalten der Menschen in Familienzeit ist laut der aktuellen Aegon Ruhestandsstudie nur niedrig ausgeprägt. So erreicht der globale Indexwert hier nur 4,97 von 10 Punkten. Das Ergebnis in Deutschland liegt mit 5,07 Punkten nur leicht über dem internationalen Durchschnitt.

Für die Studie ließ Aegon 16.000 Menschen in 15 Ländern befragen, darunter 1.600 Menschen in Familienzeit. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich besonders diese Gruppe schlecht für den Ruhestand absichert: Lediglich 32 Prozent der Befragten fühlten sich “sehr verantwortlich” dafür, selbstständig für ein ausreichendes Einkommen im Ruhestand vorzusorgen. Dabei haben gerade diejenigen, die unentgeltlich zu Hause bleiben, häufig nur einen sehr geringen Anspruch auf eine gesetzliche Rente und in der Regel auch keinen Zugang zu betrieblichen Altersversorgungsmodellen. Private Vorsorge ist für sie daher besonders wichtig.

Das finanzielle Risiko scheint dabei den Hausfrauen und -männern durchaus bewusst zu sein: Sie verbinden mit dem Ruhestand viel häufiger negative Begriffe wie “Altersarmut” oder “Unsicherheit”, als Berufstätige, so eine Erkenntnis der Studie. 65 Prozent der Befragten in Familienzeit geben an, dass das Einkommen des Partners im Ruhestand für sie “sehr wichtig” oder “extrem wichtig” sein wird. Bei Berufstätigen liegt der Anteil lediglich bei 41 Prozent. (vwh/jko)

Bildquelle: Bankenverlag

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