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Rürup: Versicherer werden zu Innovationen gezwungen

18.07.2014 – bert-ruerup-150“Die Versicherungsbranche täte gut daran, sich an die Spitze der notwendigen Transparenzoffensive zu setzen”, sagt Bert Rürup. Das Drei-Säulen-Modell für die Altersvorsorge war und bleibt richtig, sagt der Präsident des Handelsblatt Research Centers: “Angesichts der flauen Konjunktur in einer ganzen Reihe von Euroländern wird die EZB ihren derzeitigen Kurs noch einige Zeit beibehalten und die Lebensversicherer zu Innovationen zwingen.”

Damit die kapitalgedeckte Altersvorsorge weiter interessant bleibe, müssten Versicherer Alternativen zu Staatsanleihen als Anlage stärker in Betracht ziehen. “Mit Beteiligungen an der Finanzierung von Infrastrukturprojekten oder mit Unternehmensanleihen lassen sich deutlich höhere Renditen erzielen – auch durch eine Anlage in Aktien.”

Vor gut zehn Jahren hat die Politik einen Paradigmenwechsel in der Alterssicherung eingeleitet, gibt eine Pressemitteilung des GDV den Hintergrund. Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) sollte durch den Ausbau von privater und betrieblicher Altersvorsorge stabilisiert und die Alterssicherung insgesamt nachhaltig finanziert werden. Rürup: “Vor dem Hintergrund der Bevölkerungsalterung bemüht sich die Politik seit 25 Jahren, den Anstieg des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung zu dämpfen – durch eine Mischung aus Leistungsrücknahmen und eine Ausweitung der steuerlichen Umfinanzierung.”

Der Einzelne werde sich darauf einstellen müssen, länger zu arbeiten und mehr als seine Eltern privat oder über seinen Arbeitgeber vorzusorgen. (vwh)

Link: GDV Trendbrief Altersvorsorge – Die Auswirkungen der demografischen Alterung werden unterschätzt

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