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Rückversicherung: Bei der Erneuerung purzelten die Preise

15.01.2014 – willis-report-2013-150Bei der Erneuerung zum Jahreswechsel gerieten die Raten im Rückversicherungsgeschäft enorm unter Druck. Im Katastrophengeschäft waren Preisreduzierungen von zehn bis 25 Prozent keine Seltenheit. Der Preiswettbewerb weitet sich jetzt auch auf die Haftpflichtsparten aus.

Angesichts der schwierigen Marktverfassung versuchen die Marktführer, ihre überdurchschnittliche Bonität in klingende Münze zu verwandeln. „Die großen Rückversicherer nutzen ihre Bilanzstärke und ihr technisches Wissen um mehr Kapazität und komplexe Mehrsparten- und Mehrjahresverträge anzubieten“, berichtet Peter Hearn, Aufsichtsrat von Willis Re. „Andere Rückversicherer expandieren im Spezialgeschäft.“ Wegen der starken Konkurrenz durch alternatives Kapital bieten die Rückversicherer zunehmend Kombinationslösungen aus traditioneller und nicht traditioneller Rückversicherung an. Nach Einschätzung von Willis Re sind im US-Katastrophengeschäft bei der Erneuerung die Preise um zehn bis 25 Prozent gefallen. In Europa wurden schadenfreie Portfolios mit Preisnachlässen von zehn bis 15 Prozent erneuert. Dies bestätigt auch der Bericht von Guy Carpenter. Einzige Ausnahmen in dem generellen Verfall der Preise waren Kanada, Dänemark und Deutschland. (ba)

Links: 18-Seiten Überblick von Willis (PDF, engl.), Erneuerungreport von Guy Carpenter (PDF, engl.)

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