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Rückversicherer drehen an der Kostenschraube

04.07.2016 – Vereinzelt sieht Willis Re den Sinkflug bei den Prämien in der Rückversicherung gestoppt. Von einer weitgehenden Trendumkehr will der Versicherungsmakler angesichts der aktuellen Erneuerungen indes noch nicht sprechen. Willis Re-CEO John Cavanagh sieht im Brexit-Referendum zusätzliche Dynamik, keine Gefahr allerdings für die Versicherungsindustrie.

“Versicherer und Rückversicherer können von Haus aus besser mit Unsicherheiten umgehen als andere Finanzmarktteilnehmer”, erklärte John Cavanagh angesichts der Entscheidung Großbritanniens, die EU verlassen zu wollen.

Im Rückversicherungsgeschäft bilanziert Willis Re die aktuellen Erneuerungen in den USA. Von einer Stabilisierung der Prämien sei der Markt noch weit entfernt – trotz regionaler Ausnahmen und vereinzelter Sparten, die nach oben ausreißen. Traditionelle Rückversicherer ziehen demnach Kapazitäten aus Märkten ab, in denen sie keine angemessenen Preise erzielen können.

Vor allem im Londoner Markt sieht Cavanagh Tendenzen, die Kostenschraube anzuziehen, um die Effizienz im Rückversicherungsgeschäft zu erhöhen. (vwh/ku)

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