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Risikolandschaft vor grundlegenden Veränderungen

13.01.2016 – “Die Risikolandschaft für Unternehmen wandelt sich, weil viele Industriezweige vor einer grundlegenden Neuausrichtung stehen”, sagt Chris Fischer Hirs, CEO von AGCS. Unternehmer fürchten hierzulande vor allen Dingen Marktentwicklungen wie verschärften Wettbewerb. Weltweit fürchtet die Wirtschaft weiterhin vor allen Dingen Betriebsunterbrechungen.

Während Unternehmen in aller Welt und auch in Deutschland traditionelle Industrierisiken wie Naturgefahren oder Feuer weniger fürchten, sind sie zunehmend besorgt über die Auswirkungen von vielfältig verursachten Störfällen, hohem Wettbewerbsdruck und Cyberrisiken. Das sind die Ergebnisse des Allianz Risk Barometer 2016. Betriebsunterbrechungen verursachen immer höhere Schäden in Unternehmen, wie AGCS unlängst berichtete.

Chris Fischer Hirs „Neue Technologien, die wachsende Digitalisierung und das Internet der Dinge verändern Kundenverhalten, Industrieprozesse und Geschäftsmodelle. Das eröffnet eine Vielzahl von Chancen, führt Unternehmen aber auch vor Augen, dass sie die damit ebenfalls verbundenen Herausforderungen nur in einem übergreifenden Risikomanagementansatz bewältigen können.”

Viele Unternehmen fürchten insbesondere neue Auslöser von Betriebsunterbrechungen. So könnten Störungen in Betriebsabläufen künftig stärker durch Cyberangriffe, technisches Versagen oder geopolitische Instabilität ausgelöst werden – und weniger durch vorangegangene Sachschäden.

AGCS Risk Barometer 2016

Grafik: Neues Top-Risiko für Deutsche Unternehmer sind negative Marktentwicklungen (Quelle: AGCS)

Viele etablierte Unternehmen sehen derzeit ihre Profitabilität, zum Teil sogar ihr Geschäftsmodell bedroht. „Unternehmen müssen stets auf der Hut sein und laufend neue Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen anbieten, um für ihre Kunden relevant zu bleiben. Und dies müssen sie in einem sich rasch verändernden und hart umkämpften, globalen Marktumfeld schaffen“, erklärt Bettina Stoob, Head of Innovation bei AGCS. “Innovationszyklen werden immer kürzer; Markteintrittshürden niedriger. Digitalisierung und neue bahnbrechende Technologien müssen rasch ins eigene Geschäft übernommen werden, während gleichzeitig potenziell wendigere Start-ups als neue Wettbewerber auftauchen.”

Cybervorfälle legten elf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr zu und schafften somit zum ersten Mal den Sprung von zuvor Platz fünf in die Gruppe der Top-Drei-Unternehmensrisiken.

“Unternehmen müssen in diesem und in den kommenden Jahren mit einer größeren Bandbreite an Störfaktoren rechnen”, sagt Axel Theis, Vorstandsmitglied der Allianz SE. “Die wachsenden Auswirkungen von Globalisierung, Digitalisierung und technischer Innovation stellen uns vor große Herausforderungen.” (vwh/ku)

Link: Allianz Risk Barometer 2016 (PDF)

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