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“Reise zum neuen Operating Modell dringend notwendig”

25.08.2015 – Salchegger_AccentureAuf Solvency II folgen die IFRS-Reformen: “Die Komplexität nimmt weiter zu und bringt bereits jetzt die traditionellen Herangehensweisen an ihre Grenzen”, erklärt Mathematiker Markus Salchegger. Er schlägt neue Modelle der Zusammenarbeit zwischen Finanz-, Risiko und aktuarieller Funktion vor. Ein Wandel einer Versicherungsgruppe geht einher damit, die Zentralisierung von Prozessen und Strukturen zu überdenken.

“Die Assekuranz braucht hier in vielen Fällen völlig neue Lösungen, die vor allem die folgenden Dimensionen adressieren”, sagt Accenture-Managing Director Markus Salchegger. zu beachten hier in seinen Augen vor allen Dingen: Zentrale versus dezentrale Aufstellung und Ressourcenverteilung, zukunftsgerichtete Ausgestaltung der Systemlandschaft für Finance/Accounting, Risikomanagement bzw. Aktuariate sowie langfristige Kosteneffizienz.

“Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg ist das Datenmanagement”, so Salchegger in seinem aktuellen Blogbeitrag. “Schließlich ist im Zeitalter der Digitalisierung jedes Geschäft ein Data Business.”

In-Memory-Technologien würden die Basis bilden, künftigen Anforderungen und Standards im Berichtwesen wie IFRS zu begegnen. “Die Reise zum neuen Operating Modell ist dringend notwendig, sie wird aber auch stürmisch”, sagt Salchegger. “Schließlich sind hier fortlaufend neue regulatorischen Anforderungen mit den Maßgaben an die Effizienz und Kostenstruktur sowie die strategischen Prämissen der Versicherer in Einklang zu bringen.” (vwh/ku)

Bild: Markus Salchegger, Managing Director / Geschäftsführer (Accenture)

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