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Rechtsschutz darf teurer werden

22.08.2014 – REchtschutz_tarudeone_pixelioDie Prämien für Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz für Nichtselbstständige sowie Landwirtschafts- und Verkehrs-Rechtsschutzverträge können bis um 7,5 Prozent verteuert werden. Dies hat der unabhängige Treuhänder für alle Verträge, die auf den Allgemeinen Rechtsschutz-Bedingungen ab ARB 1994 beruhen, ermittelt. Die Rechtsschutzversicherer können, müssen die Prämien aber nicht erhöhen.

Marktweit wurden die Verträge im Rechtsschutz seit 1981 mit der Beitragsanpassungsklausel (BAK) ausgestattet. Damit können höhere Kosten über die Empfehlung des Treuhänders auch an Bestandskunden weitergegeben werden. Ausschlag gebend für die Ermittlungen des Treuhänders für die Vergleichsjahre 2012/2013 waren höhere Schadendurchschnitte in den entsprechenden Leistungsarten. „Die Steigerungen sind vermutlich inflationsbedingt. “Der Einfluss des Zweiten Gesetzes zur Modernisierung des Kostenrechts hat sich hier noch nicht niedergeschlagen“, sagte ein Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Das Kostenrechtsmodernisierungsgesetz – kurz 2. KostRMoG – ist zum 1. August 2013 in Kraft getreten und hebt die Vergütungen der Rechtsanwälte, die Honorare von Sachverständigen, Dolmetschern und Übersetzern sowie die Auslagen für ehrenamtliche Richter und Zeugen an und regelt Gerichtsgebühren in der freiwilligen Gerichtsbarkeit neu. Nach Schätzungen der Rechtsschutzversicherer werden juristische Auseinandersetzungen um rund 16 Prozent teurer – unabhängig davon, ob die Streitenden versichert sind oder nicht. (lie)

Foto: Rechtens: Bis zu 7,5 Prozent dürfen Rechtsschutzverträge teurer werden. (Quelle: Tarudeone/ pixelio)

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