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Rechtschutz-Regeln geändert

14.12.2015 – Beim Rechtschutz gelten künftig ähnliche Regeln wie bei der Kfz-Haftpflicht. Der Versicherer darf entscheiden, ob er die Forderungen des Gegners annimmt oder gerichtlich dagegen vorgehen. “Dieses Urteil hilft dem Versicherungsnehmer”, sagt eine Sprecherin des Bundes der Versicherten gegenüber Euro am Sonntag zum entsprechenden Urteil des BGH.

Im konkreten Fall war der Versicherer Arag der Auffassung, dass ein Anwalt einer rechtschutzversicherten Anlegerin – es ging um Forderungen rund um die insolvente Göttinger Gruppe – unnötig Kosten auslöste. Die Anlegerin unterlag zwar mit ihrem Anliegen. Der BGH wies darauf hin, dass wenn die Kundin dem Anwalt die umstrittene Forderung verweigert und er sie verklagt, darf der Rechtschutzversicherer diesen Prozess gegen den Anwalt führen.

Arag-Chef Paul-Otto Faßbender sagt in Euro am Sonntag: “Der BGH hat einen fairen Weg gefunden, damit Menschen, die bereits viel Geld durch Kapitalanlagen verloren haben, nicht noch ein zweites Mal unnötig und unberechtigt zur Kasse gebeten werden.” (vwh/ku)

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