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„Ratengeschäft“ bei China Life erschüttert die Branche

24.06.2014 – china_lifeVon VWheute-China-Korrespondent Heng Yan.

Vor kurzem wurde ein vierzigjähriger Investitionsmanager von der Pekinger Polizei festgenommen. Er wird verdächtigt, so genanntes „Ratengeschäft“ betrieben zu haben. Bei einem „Ratengeschäft“ handelt es sich im Grund um einen Insider-Handel.

Man kauf privat ein Wertpapier bei niedrigem Preis und versucht dann – mit viel Geld des Unternehmens – am Markt dieses Papier massiv zu kaufen und so den Kurs nach oben zu treiben. Anschließend verkauft man gewinnbringend das eigene Wertpapier. Der festgenommene Manager soll das Geld der Rentenversicherungssparte der China Life mit einem Volumen von umgerechnet 35,34 Mio. Euro auf diese Weise eingesetzt haben, um sich selbst zu bereichern. Ob die China Life Schaden erlitten hat, soll noch ermittelt werden. Der Fall hat die Versicherungsaufsichtsbehörde und auch die Bankaufsicht auf den Plan gerufen. Im Finanzkreis berichtet man von einer Welle von Untersuchungen und unangemeldeten Kontrollen durch die Behörden.

Weitere exklusive Berichte aus Asien in der nächsten Ausgabe des Business- und Management Magazins Versicherungswirtschaft Heft 7/2014 ab 1. Juli.

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