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PwC: Zahl der Pkw-Zulassungen steigt um 2,9 Prozent

03.12.2014 – autobahn-stau-150Die Zahl der Pkw-Zulassungen soll nach einer Prognose von PwC Autofacts im Jahr 2014 um 2,9 Prozent auf 3,04 Millionen ansteigen. Allerdings könne der Schwung im kommenden Jahr abklingen: Für 2015 prognostizieren die PwC-Experten für den deutschen Markt nur ein Wachstum von 1,1 Prozent.

Als positives Signal werteten die Wirtschaftsprüfer den stark steigenden Verkauf bei leichten Nutzfahrzeugen in Deutschland. Demnach stiegen die Zulassungen seit Jahresanfang um 8,7 Prozent. “Wir interpretieren das als positives Vorzeichen und rechnen deshalb auch bei der privaten Nachfrage nicht mit einem Rückgang“, sagte Christoph Stürmer, Global Lead Analyst des Automotive-Instituts PwC Autofacts.

Für den europäischen Markt bedeute das Jahr 2014 ein Ende des Negativtrends. So soll die Zahl der Neuzulassungen laut PwC im Gesamtjahr voraussichtlich um 5,3 Prozent zulegen. Das entspreche einem Gesamtvolumen von dreizehn Mio. Fahrzeugen. Allerdings dürfe der Absatz auch hier im kommenden Jahr wieder an Dynamik verlieren. Als Gründe nannte PwC die geringen Wachstumsimpulse aus Deutschland und Frankreich sowie die gedämpfte Konsumbereitschaft durch die Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten.

Wachstumstreiber in Europa sei Großbritannien mit einem Pkw-Zulassungsplus von neun Prozent auf 2,46 Mio. Fahrzeuge. Allerdings ist diese Sonderkonjunktur durch Rückzahlungen von Restschuldversicherungen getragen. Nach den Prognosen der PwC-Experten könnte dieser Einfluss im kommenden Jahr nachlassen und sogar zu einem Rückgang der Zulassungen bis zu 4,1 Prozent führen.

Das höchste Wachstum beim Autoabsatz zeigten laut PwC die zentraleuropäischen Länder. “Dort wird der gute gesamtwirtschaftliche Ausblick von Investitionen und dem Konsum getragen, die günstigen Rahmenbedingungen gehen mit einer positiven Aufbruchstimmung einher”, sagte Stürmer. In Tschechien stieg der Absatz 2014 um 15 Prozent auf 190.000 Fahrzeuge an und in Polen um dreizehn Prozent auf 328.000. Insgesamt zeige sich die europäische Nachfrage nach Fahrzeugen jedoch uneinheitlich, da in einzelnen Ländern unterschiedliche Steuern, wirtschaftliche Bedingungen und politische Strömungen vorherrschten. (vwh/td)

Bild: Autos im Stau (Quelle: ak)

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