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PSV-Satz steigt trotz abnehmender Insolvenzen

16.11.2015 – Der Pensions-Sicherungs-Verein erhöht den Beitragssatz für das Jahr 2015 auf 2,4 Promille. Im Vorjahr hatte er noch bei 1,3 Promille gelegen. Dabei war die Zahl der Insolvenzen rückläufig.

Deutsche Unternehmen müssen in diesem Jahr einen höheren Beitrag für die Pensionssicherung insolventer Unternehmen aufbringen als im Vorjahr. “Der höhere Beitrag resultiert daraus, dass trotz einer rückläufigen Zahl von Insolvenzen eine deutlich höhere Anzahl von Versorgungsberechtigten mit einer höheren Durchschnittsrente zu sichern war”, teilt der PSV aG mit. Der Beitragssatz für das Jahr 2015 liege aber immer noch unter dem langjährigen durchschnittlichen Beitragssatz von 2,9 Promille.

Der Beitragssatz wird bezogen auf die von den Arbeitgebern bis 30. September 2015 gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage. Dabei handelt es sich um die Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen der 94.200 Mitgliedsunternehmen. Sie summieren sich auf rund 326 Mrd. Euro. Die Unternehmen müssen in diesem Jahr rund 782 Mio. Euro zahlen. 2014 lag die Belastung noch bei 416 Mio. Euro. Der PSV finanziert Betriebsrenten von Pleiteunternehmen nach dem Umlageverfahren. Sein schlimmstes Jahr hatte der PSV im Jahr 2009 nach der Karstadt-Pleite. Damals lag der PSV-Satz bei 14,2 Promille. (ba)

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