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Prognose: Deutschland bleibt Musterschüler

19.03.2014 – euler-hermes-150Die globale Wirtschaft erholt sich nur langsam, die Aussichten für Europa sind eher durchwachsen, abgesehen von Musterschüler Deutschland. In seiner jüngsten Branchenanalyse malt der Kreditversicherer Euler Hermes für 2014/15 ein Bild mit deutlich geringeren Branchenrisiken als noch Mitte 2013.

„Das weltweite Wirtschaftswachstum wird sich nicht von heute auf morgen auf den Gewinn von Firmen jeglicher Größe und Branche durchschlagen, insbesondere nicht im weiterhin herausfordernden Umfeld in Europa“, sagte Ludovic Subran, Chefökonom bei Euler Hermes. „Viele Branchen werden sich in 2014 nur sehr langsam erholen oder sogar stagnieren.“

Während besonders die Entwicklung der europäischen Baubranche kritisch gesehen wird, erkennt Euler Hermes auch hier die Sonderstellung. Deutschland verzeichnete entgegen allgemeiner Trends einen deutlichen Zuwachs bei der Genehmigung neuer Bauprojekte. Auch bei den deutschen Autobauern, der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie sowie in der Luftfahrt, Informations- und Telekommunikationsbranche erwarten die Experten Zuwächse.

In neun von zehn Fällen, habe sich das globale Branchenrisiko zu 2013 nicht verändert. Auch 2014 überwiegen weiterhin eher „risikoreiche“ Sektoren: Für 49 Prozent der Branchen sieht Euler Hermes ein mittleres Risiko, für weitere 25 Prozent sogar ein erhebliches oder hohes. Dies bedeutet gleichzeitig, dass sich nur rund ein Viertel der analysierten Branchen sehr robust zeigt und die Wirtschaftsexperten diese 2014 deshalb mit einem sehr geringen Risiko bewerten.
Weltweit begann das Jahr 2014 für die Textil-, Bau- und Luftverkehrsbranchen mit dem höchsten Risiko. Den Sektoren Chemie, Pharmazie und Lebensmittel hingegen bescheinigt Euler Hermes weiterhin ein sehr geringes Gefahrenpotenzial.

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