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Preise auf globalen Versicherungsmärkten sinken weiter

01.08.2014 – Die Preise für Versicherungen sind im zweiten Quartal 2014 zum fünften Mal in Folge gesunken. Das zeigt der vierteljährlich veröffentlichte Marsh Risk Management Global Insurance Index. Gründe für diese Entwicklung sind die reichlich vorhandenen Kapazitäten, vor allem in der Sparte Casualty, sowie wenige signifikante Schäden während des Erhebungszeitraums.

Der Index fiel auf 99,5 und damit erstmals seit der ersten Erhebung im zweiten Quartal 2012 unter den Startwert von 100. Generell sanken die Preise in fast allen Regionen, mit Ausnahme der Märkte Großbritannien und USA.

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(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Die regionalen Indizes im globalen Vergleich. (Quelle: Marsh)

In der Sparte Property gingen die Prämien Marsh zufolge durchschnittlich um 4,6 Prozent zurück. In der Sparte Casualty (umfasst zum Beispiel allgemeine Haftpflicht, Kfz- und Berufshaftpflicht) sanken die Versicherungsprämien um 0,6 Prozent, in der Sparte Financial & Professional (umfasst zum Beispiel D&O-Versicherungen) ging es um 2,3 Prozent nach unten.

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(Klicken zum Vergrößern)
Grafik: Die Entwicklung der Prämien nach Sparte (Quelle: Marsh)

Die Preise auf dem kontinentaleuropäischen Markt fielen im Schnitt um fast sechs Prozent, wobei die Raten in den Sparten Property und Casualty schneller sanken als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit dem dritten Quartal 2011. Den größten Rückgang seit Mitte 2012 verzeichneten die Preise in der Sparte Financial & Professional. Auf dem britischen Markt gab es hingegen leichte Zuwächse in der allgemeinen Haftpflicht und Kfz.

Der US-Markt verzeichnete umfassende Preiskorrekturen in den vergangenen Quartalen in bestimmten Nischenmärkten und Kernprodukten wie der US-Haftpflicht. Die Preise in der Sparte Financial & Professional sind insgesamt rückläufig, getrieben durch genügend vorhandene Kapazität, starkem Wettbewerb und geringe Inanspruchnahme.

Der Index basiert auf Erneuerungsdaten von 20 wichtigen Volkswirtschaften. (vwh)

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