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Poweleit: Geht der Angriff gegen den Versicherungsvertrieb in seiner Gesamtheit?

18.11.2013 – Scharf ins Gericht geht der Herausgeber des Branchendienstes Map-Report und Versicherungsjournalist, Manfred Poweleit, mit dem Handelsblatt, das seiner Meinung nach die Leser „mit seitenlangen Ergüssen über einen Pseudo-Datenskandal bei der Debeka belästigt, bei der der Umfang der Berichterstattung in reziproker Relation zur Faktendichte steht“.

In seinem wöchentlichen map-fax (Ausgabe vom 15.11.2013) unterstreicht Poweleit, dass die Debeka bei weitem nicht der einzige Versicherer sei, der Empfehlungen seiner Mitglieder zur Geschäftsanbahnung nutze. “Über diesen Vertrauensleutevertrieb kann man sich aufregen oder ihn kritisieren, wenn die Anbahnung in Amtsstuben passiert. Unsauber ist es jedenfalls, einem Versicherer vorzuwerfen, was mindestens ein halbes Dutzend Mitbewerber im öffentlichen Dienst seit Jahrzehnten genauso praktizieren“, so der Branchenkenner.

Andere Versicherer würden sich auf andere Zielgruppen konzentrieren. Mancher auf Handwerker, mancher auf Händler oder Landwirte, andere auf Ärzte, Anwälte oder Notare. Ganz beliebt sei die Konzentration auf bestimmte Regionen. Was Poweleit zu der Fragestellung verleitet, ob das auch unsittlich sei und ob der Angriff gegen den Versicherungsvertrieb in seiner Gesamtheit gehe? „Es ist in der Marktwirtschaft durchaus üblich, seine Verkaufsanstrengungen auf potentielle Kunden zu konzentrieren und zur Vertriebserleichterung Adressen potentieller Kunden anzuschaffen. Was ist daran nun so schlimm?“ Der Verkauf von Gütern und Dienstleistungen an Verbraucher sei ein Grundelement der Marktwirtschaft. (wo)

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