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Policen gegen Zombies

02.11.2016 – evil_cat_pixelioGrusel-Clowns sind derzeit in der öffentlichen Wahrnehmung besonders stark vertreten. Dabei stellen ganz andere “untote Wesen” – auch Zombies genannt – die deutlich harmlosere Variante dar. Auch wenn diese Scheintoten vergleichbar mit Vampiren eher ins Reich der Fantasie oder drittklassiger Filmmovies gehören – gibt es dennoch bereits einen ganz realen Versicherungsschutz gegen diese Schattenwesen, berichtet der GDV.

Hintergrund ist ein sogenannter Zombie Run: Abenteuerläufe mit der Geschwindigkeit eines Untotenvirus in Endzeit-Filmen. Gut vier Millionen US-Amerikaner haben zuletzt pro Jahr an den Zombie-Veranstaltungen teilgenommen, heißt es beim GDV. Dabei scheint das Konzept äußerst einfach.

So werden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt – nämlich Zombies und Menschen. Letztere bekommen einen Gürtel, an dem Stoffbänder befestigt sind. Das Ziel: einen Hindernisparcours von fünf Kilometern zu überwinden, ohne dass einem die Zombies die Bänder entreißen.

Wer es mit mindestens einem Band ins Ziel schafft, bekommt eine “Survivor”-Medaille. Pech hat hingegen derjenige, welcher ohne Bänder ankommt. Dieser mutiert zum Zombie und erhält eine “Infected”-Plakette.

Allerdings geht es bei diesen Veranstaltungen noch so unblutig zu, dass die Versicherungssumme für dieses Event mit einem US-Dollar pro Läufer äußerst gering bemessen ist. Dennoch haben sich laut GDV bereits mehrere Versicherer wie K & K beteiligt: Denn je mehr Teilnehmer desto größer das Risiko. So haben einige Veranstalter ihre Events bereits mit bis zu zwei Mio. US-Dollar abgesichert. (vwh/td)

Link: Anti-Zombie-Police

Bildquelle: Peter Ochsenkühn / pixelio.de

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