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PKV: Rasantes Wachstum in privater Pflegevorsorge

13.03.2014 – PKV„Ein Jahr nach Einführung der geförderten Pflegezusatzversicherung können wir voller Stolz sagen: Das neue Produkt erfüllt eindeutig das Ziel des Gesetzgebers, die Bürger stärker vor einer finanziellen Überforderung im Pflegefall zu schützen und zu mehr nachhaltiger Vorsorge zu motivieren“, erklärte der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Uwe Laue, bei der Vorstellung der vorläufigen Branchenzahlen für das Jahr 2013 in Berlin.

So wurden im Jahr 2013 allein 353.400 geförderte Pflegezusatzversicherungen abgeschlossen. Dazu kommen noch 174.100 ungeförderte Policen, sodass der Gesamtbestand an Pflegezusatzversicherungen um mehr als eine halbe Million auf insgesamt über 2,7 Millionen Versicherungen anstieg. „Das ist ein enormes Wachstum um fast ein Viertel des Bestands“, so Laue.

Auch insgesamt ist das Neugeschäft der Privaten Krankenversicherung im Jahr 2013 deutlich gewachsen: Die Zahl der Verträge stieg auf insgesamt 32,4 Millionen Versicherungen. Die Zusatzversicherungen verzeichneten einen Zuwachs um 2,0 Prozent auf 23,5 Millionen. Der Trend zu privater Vorsorge, um den Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzustocken, ist ungebrochen.

Die Beitragseinnahmen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung erhöhten sich 2013 um 0,7 Prozent auf insgesamt 35,9 Mrd. Euro. Ursachen für dieses geringe Wachstum sind unter anderem die moderate Beitragsentwicklung bei vielen PKV-Unternehmen sowie ein bilanzieller Sondereffekt im Zuge der Einführung des sogenannten Notlagentarifs. Die Versicherungsleistungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung stiegen um 4,2 Prozent auf insgesamt 24,3 Mrd. Euro.

Einen Teil der Beiträge ihrer Kunden legt die Private Krankenversicherung auf dem Kapitalmarkt an. Aus diesem Geld werden die im Alter steigenden Gesundheitskosten der Versicherten finanziert. Diese Alterungsrückstellungen erhöhten sich bis Ende 2013 auf 190 Mrd. Euro – 164 Mrd. Euro in der Krankenversicherung und 26 Mrd. Euro in der Pflegeversicherung. Das ist ein solider Anstieg um 8,4 Mrd. Euro (plus 4,6 Prozent). (vwh)

Links: DOSSIER, MÄRKTE

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