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PKV im Reformmodus

21.12.2015 – Stefan Reker- Verband der Privaten Krankenversicherung e.V._Von Stefan Reker, Pressesprecher des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V.

Die Große Koalition hat sich Detailverbesserungen an unserem bewährten Gesundheitssystem vorgenommen – ohne es mit radikalen Einschnitten aufs Spiel zu setzen. Die Private Krankenversicherung nutzt diese Zeit, um ihren Reformprozess weiter voranzubringen. Neue Leitlinien, die Versicherten den unternehmensinternen Tarifwechsel erleichtern, sind dafür das jüngste Beispiel.

Sie treten mit Jahresbeginn 2016 in Kraft und gehen teilweise deutlich über die gesetzlichen Regelungen hinaus: Künftig erhalten die Versicherten noch mehr individuelle Tarifalternativen. Außerdem verpflichten sich die Versicherer, Tarifwechsel-Anfragen innerhalb von 15 Arbeitstagen zu beantworten.

2015 hat der PKV-Verband gemeinsam mit der Bundesärztekammer und der Beihilfe das Konzept für eine neue ärztliche Gebührenordnung (GOÄ) fertiggestellt. Dabei wollen wir die persönliche Zuwendung des Arztes im Verhältnis zur sogenannten Gerätemedizin künftig stärker honorieren. Das Konzept erfasst nicht nur alle medizinischen Leistungen auf dem neuesten Stand, sondern es schafft auch einen Mechanismus zur Integration künftiger Innovationen. Wir wollen alles dafür tun, dass noch in dieser Legislaturperiode eine novellierte GOÄ in Kraft treten kann, die die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigt.

Die 2015 und wohl auch im kommenden Jahr anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank geht auf Kosten aller Sparer. Sie trifft damit auch die Privatversicherten, die für ihre Gesundheitskosten im Alter vorsorgen. Doch selbst in diesem schwierigen Umfeld bildet die Private Krankenversicherung jährlich mehr als zehn Mrd. Euro zusätzliche Rückstellungen – und konnte so ihr Vorsorgevolumen für die Versicherten in den vergangenen zehn Jahren auf inzwischen über 206 Mrd. Euro verdoppeln. Das zeigt deutlich, dass das nachhaltige Prinzip der Kapitaldeckung stabil und verlässlich funktioniert.

Bild: Stefan Reker, Pressesprecher des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)

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