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Pflichtversicherung für IT-Sicherheit

12.11.2015 – CYBERby_flown_pixelio.de -Der Schutz vor Cyberangriffen gehört derzeit zu den wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen, wie die jüngsten Hackerangriffe zeigen. Je “wichtiger das Internet für unser Leben, desto konkreter die Pflicht des Gesetzgebers, auch im Digitalen angemessene Sicherheit zu gewährleisten”, fordert Thomas Wischmeyer, Rechtswissenschaftler an der Universität Freiburg, in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung.

Auch wenn Cybersicherheit auf der digitalen Agenda der Bundesregierung stehe, “passiert ist bislang wenig”, kritisiert Wischmeyer. Das IT-Sicherheitsgesetz (ITSiG) sei schon allein deshalb zukunftsweisend, da “die Politik überhaupt aktiv geworden ist”, lautet seine Bestandsaufnahme.

Seine Forderung: “Ein umfassendes Gesetz, das anspruchsvolle Standards formuliert und den Kreis der Verantwortlichen nicht künstlich beschränkt”, so Wischmeyer in seinem Gastbeitrag. Zudem sollten Hard- und Software-Hersteller auch für fehlerhafte Produkte in Haftung genommen werden. Zudem gebe auch eine Pflichtversicherung für Cyberrisiken – ähnlich der Kfz-Haftpflicht – wichtige Anreize.

So habe die Kfz-Haftpflichtversicherung seinerzeit die Position der Geschädigten gestärkt. In der digitalen Informationsgesellschaft “drohen Gefahren von jenen, die sensible Daten verarbeiten: Wieso sollten hier nicht entsprechende Pflichten gelten?”, fordert Wischmeyer. (vwh/td)

Link: So sieht sinnvolle IT-Sicherheit aus

Bildquelle: Flown / pixelio.de

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