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Pflege-Bahr erfordert richtige Software für Meldeverfahren

16.10.2013 – Der Softwarespezialist für Versicherungsunternehmen Geneva-ID diskutiert jetzt die Anforderung von Software-Systemen zur Umsetzung der Meldeverfahren zum Pflege-Bahr. Krankenversicherungen, die in diesem Jahr Verträge abgeschlossen haben, müssten diese bis zum 31. März 2014 in elektronischer Form vollständig und korrekt gemeldet haben. Ansonsten erhielten die Versicherten keine Zulagen für 2013.

Die Versicherer benötigten „trotz unklarer Lage eine IT-Lösung, die zunächst den Antragsversand gewährleistet und in Zukunft alle notwendigen Melde- und Zulagen-Prozesse abbildet. Zwar seien noch nicht alle Vorgaben festgelegt, aber nach den Hinweisen würden 13 Meldesätze benötigt. Die Umsetzung dieser komplexen Verfahren stelle die Versicherer vor neue Aufgaben. Wegen der späten Vorgaben durch die Zentrale Stelle für Pflegeversorgung (ZfP) könne es Lösungen, die alle angedachten Vorgaben umsetzen, noch nicht gegeben.

Die Versicherer hätten zunächst die Alternative, reine Meldeverfahren wie zum Beispiel das Maschinelle Anfrage-Verfahren (MAV) und das Beitragsmeldeverfahren einzusetzen. Andererseits bestünde auch die Möglichkeit, Systeme für Meldeverfahren plus Zulagenverwaltung zu verwenden, wie sie ab 2002 im Rahmen der Umsetzung der Anforderungen aus dem Gesetz zur Reform der Rentenversicherung und zur Förderung eines kapitalgedeckten Altersvermögens (AVmG – auch Riester genannt) umgesetzt werden.

Bei einer Lösung auf Basis reiner Meldeverfahren müssten die wesentlichen Prozesse komplett neu aufgebaut werden. Hingegen könne der Ausbau einer Riester Melde- und Zulagenverwaltung zu einer Pflege-Bahr-Lösung auf Basis der vorhandenen Prozesse erfolgen. Die Erweiterung von Lösungen auf Basis reiner Meldeverfahren sei im Hinblick auf den Prozess- und Funktionsumfang allerdings sehr aufwendig.

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