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Opting-Out gibt der Betriebsrente neuen Schub

12.05.2015 – Florian_ruV“Das Opting-Out-Modell könnte der betrieblichen Altersversorgung einen neuen Schub verleihen. Die Versicherungsunternehmen stehen dafür der Wirtschaft und der Politik als Partner bereit”, sagt Frank-Henning Florian, Chef der R+V Lebensversicherung. Er führt als Beispiel die USA an: Hier liege die Beteiligungsquote dank Opting Out bei über 80 Prozent.

“Wenn es um die bAV-Beratung geht, dann vertraut der Mittelstand in erster Linie spezialisierten bAV-Beratern und Versicherungsunternehmen”, erklärt Fred Wagner vom Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig, der für die R+V eine entsprechende Studie durchgeführt hat.

Deutlich größer wäre die Zustimmung, wenn es eine gesetzliche Grundlage für Opting-Out gäbe, so dein zentrales Ergebnis. Denn für viele Unternehmen sei das Modell aktuell noch stark erklärungsbedürftig: Häufig wird es als bevormundend empfunden, obwohl natürlich für den einzelnen Arbeitnehmer eine Widerspruchsmöglichkeit besteht.

Laut “bAV-Kompass Mittelstand” liegt die bAV-Quote bei einem Drittel der kleineren und mittleren Unternehmen unter 20 Prozent, bei einem weiteren Viertel nur zwischen 20 und unter 40 Prozent der gesamten Belegschaft.

Bild: Frank-Henning Florian, Vorstandsvorsitzender der R+V Lebensversicherung. (Quelle: R+V)

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