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Nur wenige Lebensversicherungen werden auf dem Zweitmarkt verkauft

02.10.2015 – Lebensversicherung_FotoliaObwohl jedes Jahr Lebensversicherungen im Wert von etwa 14 Mrd. Euro storniert werden, wird nur ein Bruchteil davon auf dem Zweitmarkt zum Verkauf angeboten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Allensbach-Institutes im Auftrag des Bundesverbandes Vermnögensanlangen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL). Allerdings haben sich auch die Gründe für einen Verkauf einer Lebensversicherung gewandelt.

Demnach kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass vor allem die Zweifel an der Sicherheit und der Rentabilität der Lebensversicherungen für eine Kündigung ausschlaggebend sind. Bei der Vorgängerstudie von 2007 spielten diese Gründe noch eine untergeordnete Rolle. Zudem waren bislang in erster Linie Liquidititätsgründe wie der Erwerb eines Eigenheims oder Verschuldung als ausschlaggebend.

Außerdem kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass bei den Versicherten oftmals noch Unklarheit über die Vorteile eines Verkaufs gegenüber einer Kündigung herrschen. Zudem sei nur 20 Prozent der befragten 1.389 Verbraucher bekannt, dass der Todesfallschutz bei einer Kündigung der Police sofort erlischt, wähend der im Ankaufsfall bestehen bleibe, solange die Police weiter besteht.

Laut Umfrage gehen zudem 47 Prozent der Befragten davon aus, dass es sich beim Verkauf einer Lebensversicherung um einen komplizierten Prozess handele, und kündigten stattdessen ihre Police. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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