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Notenbankpolitik gibt Richtung am deutschen Rentenmarkt vor

04.12.2013 – voebNachdem die Staatsschuldenkrise im Euroraum lange Zeit den deutschen Rentenmarkt bestimmt hat, gab in den vergangenen Monaten die Notenbankpolitik und die damit verbundenen Liquiditätserwartungen die Richtung vor. Die VÖB-Rentenstrategen gehen davon aus, dass dieser Trend, insbesondere mit Blick auf die USA, anhalten wird.

„Spekulationen über eine baldige Rückführung der Wertpapieraufkäufe durch die Federal Reserve hatten im Sommer für einen Anstieg der langfristigen Renditen am deutschen Rentenmarkt gesorgt. Sollten sich Zeitpunkt und Umfang der Drosselung in den kommenden Wochen konkretisieren, dürfte der Aufwärtsdruck auf die Renditen am langen Ende erheblich zunehmen,“ erklärten übereinstimmend Christian Melzer (DekaBank), Thomas Meißner (DZ BANK), Ulf Krauss (Helaba), Cyrus de la Rubia (HSH Nordbank), Uwe Burkert (LBBW) und Torsten Windels (NORD/LB) anlässlich der 37. Zinsprognose-Pressekonferenz des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, in Frankfurt am Main.

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld im Euroraum, die moderate wirtschaftliche Entwicklung der Währungsunion und das geringe Inflationsniveau dürften allerdings für eine Gegenbewegung sorgen und den Renditeaufstieg vorläufig bremsen.

Mit Blick auf Deutschland wird nach Einschätzung der VÖB-Experten die robuste Inlandsnachfrage, von der die deutsche Wirtschaft derzeit profitiert, im kommenden Jahr anhalten. „Zusätzliche Wachstumsimpulse dürften im nächsten Jahr von der Aufhellung der globalen und europäischen Konjunktur kommen,“ so die VÖB-Volkswirte. Sie erwarten für das deutsche Bruttoinlandsprodukt eine Wachstumsrate von 1,7 bis 2,3 Prozent. (vwh)

Link: Meldung des VÖB

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