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“Notenbanken haben ihr geldpolitisches Arsenal erschöpft”

04.09.2015 – Lang“Die Börsen sind nach wie vor volatil. Die Unsicherheit über die künftige Entwicklung ist nach dem China-Schock immer noch groß. “Dass viele Analysten dennoch das Konjunkturrisiko klein reden und dabei auf die eher niedrigen bilateralen Handelsverbindungen der westlichen Industrieländer mit China verweisen, überrascht”, erklärt Otmar Lang, Chefvolkswirt der Targobank.

Lang weist auf die Sekundär-Effekte der China-Krise hin. Er entwirft ein Szenario, wenn das Wachstum in China auf kürzere bis mittlere Sicht auf fünf Prozent sinkt: “Dann werden weltweit Anpassungsprozesse erforderlich sein, die auch die Aktienmärkte extrem belasten können”, sagt er.

Seine These: “Die Notenbanken haben ihr geldpolitisches Arsenal mehr als erschöpft.” (vwh/ku)

Bild: Targobank Chefvolkswirt Otmar Lang (Quelle: Targobank)

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