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Niedrigzinsen wirken sich auch auf den Kunstmarkt aus

13.03.2015 – media_tefafmedia_TM2013LB54Die niedrigen Rekordzinsen wirken sich nicht nur auf den Kunstmarkt aus. Vor diesem Hintergrund “ist low frecuency, high severity” für die Kunstversicherung derzeit charakteristisch, sagt Dietrich von Frank, Head Special Accounts and Co-operations HNWI/Art für Nationale Suisse, gegenüber dem Branchenmagazin Versicherungswirtschaft. Insgesamt sei der Markt aber “beim derzeitigen reduzierten Ratenniveau noch attraktiv”, so von Frank weiter.

Allerdings könne sich die Markteinschätzung nach einem Großschaden rasch ändern, sagte der Kunstexperte vor dem Hintergrund der Kunstmesse Tefaf im niederländischen Maastricht. Vor allem die “Kunstversicherer laufen in der Ausstellungsversicherung erhebliche Kumulrisiken”, wie beispielsweise bei der Gauguin-Ausstellung in Riehen bei Basel, so der Experte weiter.

Am heutigen Freitag öffnet mit der Tefaf die weltweit wichtigste Kunstmesse ihre Pforten. Noch bis zum 22. März werden dort erneut Zehntausende Gemälde, Zeichnungen, Möbel, Skulpturen und Schmuckstücke aus allen Stilepochen vom Altertum bis zur Gegenwart ausgestellt. Einer der Höhepunkte ist ein mehr als 1.000 Jahre altes Evangeliar aus Deutschland im Wert von sechs Mio. Euro.

Zudem gilt die Messe als Kaufhaus der High Society: So kaufen unter anderem Wirtschaftsmagnaten oder Politiker wie der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi “alte Meister von der Stange”. (vwh/td)

Bild: Kunstmesse Tefaf in Maastricht startet (Quelle: Tefaf)

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