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Neun Prozent Rendite für Netzausbau

30.09.2013 – Die garantierten Renditen für Investments in den Ausbau von Stromnetzen liegen weit über denen, die Versicherer heute und wahrscheinlich längerfristig mit ihren defensiven Anlagestrategien erreichen können, sagte der Chef der Beratungsfirma Inea GmbH, Tore Birger Ellingsen, während der Tagung des Fachkreises Versicherungsökonomie des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft am 26. September in Berlin.

Demnach garantiert die Bundesnetzagentur und damit die Bundesregierung für Investitionen in neue Stromnetze – man rechnet mit bis zu 190.000 Kilometer an neu- und 25.000 Kilometer an umzubauenden Netzen – eine Rendite von 9,05 Prozent, für solche in bestehende immerhin noch sieben Prozent.

Insgesamt besteht allein für den Netzneubau ein Investitionsbedarf von bis zu 35 Mrd. Euro, für Ausbau alter Netze noch einmal von zehn Mrd. Euro, rechnete Ellingsen vor. Insgesamt wird die Energiewende 300 bis 350 Mrd. Euro kosten – verteilt auf die Jahre bis 2050. Das sei, so Ellingsen, ein Drittel des Anlagebestandes aller deutschen Versicherer und Pensionskassen.

„Wenn man einrechnet, dass sich die Zinsstrukturkurve wahrscheinlich in den nächsten zehn oder sogar 20 Jahren nicht verbessert, dann wird die Notwendigkeit neuer Anlageformen und besserer Renditen vor allem für die Lebensversicherer klar ersichtlich“, machte er deutlich. Aufgrund des öffentlich-rechtlichen Charakters von Netz-Investitionen, dem geringen Ausfallrisiko, dem langfristigen Anlagehorizont und der geringen Korrelation zu anderen Assetklassen seien diese für Versicherer mehr als geeignet. (epo)

Link: Stellungnahme des GDV für verbesserte Rahmenbedingungen für langfristige Investitionen

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