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Neue Teilnehmer am KfZ-Versicherungsmarkt China

23.05.2014 – Japanische Versicherer steigen in den chinesischen Kfz-Versicherungsmarkt ein: Der scheint für ausländische Versicherer weiterhin ein attraktives Ziel zu sein, obwohl die Meisten in der Sparte derzeit immer noch Verluste erwirtschaften.

Nachdem die AIG Direct und Liberty aus den USA die Kfz-Lizenzen erhalten hatten, haben drei Versicherungsunternehmen aus Japan Mitte Mai fast gleichzeitig bei der Aufsichtsbehörde die Betriebsgenehmigung für das Geschäft der Kfz-Haftpflichtversicherung erfolgreich beantragt. Diese sind Tokyo Marine Group, MS & AD Holding und NKSJ Holding. Von den etwa 21 Sachversicherern aus dem westlichen Ausland haben die meisten bereits derlei Lizenzen. Seit zwei Jahren ist der chinesische Versicherungsmarkt für ausländische Unternehmen geöffnet. Vorher konnten die ausländischen Firmen die Produkte für Kfz-Haftpflichtversicherungen zwar gestalten, aber verkaufen durften nur die chinesischen Versicherungsunternehmen.

Einige Versicherer aus dem Westen entschieden sich für die Beteiligung an einheimischen Unternehmen anstelle von Alleingängen auf dem chinesischen Markt. Im letzten Jahr hat Axa China für 485 Mio. Euro 50 Prozent Beteiligung am Auto-Versicherer Tianping erworben. Trotz der etwas schwächelnden Konjunktur zeigt der chinesische Automobilmarkt eine ununterbrochene Wachstumsdynamik. Im Januar dieses Jahres ist die Verkaufszahl der neuen PKW im Vergleich mit dem Vorjahr um 10,1 Prozent auf 1,88 Millionen gestiegen. Kein Wunder also, dass sich alle im chinesischen Kfz-Markt engagierten ausländischen Versicherer das riesige Potenzial versprechen. (hy)

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