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Solvency II scharf: Wer soll das bezahlen?

14.07.2014 – Solvency II – jetzt endlich Realität statt nur Theorie. Unter diesem Motto diskutieren u.a. Guido Bader (Stuttgarter) Gabriel Bernardino (Eiopa), Bernhard Kaufmann (Munich Re) Gerhard Stahl (Talanx) und Wolfram Wrabetz (Helvetia Deutschland) im Rahmen der diesjährigen Handelsblatt-Tagung mit weiteren zahlreichen hochkarätigen Experten über die Themen: “Wohin steuert Europa?”, “Risikostrategie – Pflicht oder Kür?”, “Steigende Bürokratie und Umsetzungsaufwand – Wer soll das bezahlen?”.

Die Dynamik ist groß, der Point-of-no-return ist überschritten, Solvency II ist damit nach über einem Jahrzehnt der Diskussion Realität. Auf der Zielgeraden, Scharfstellung ist der 31. März 2015, laufen in den Unternehmen die letzten Vorbereitungsarbeiten für diesen epochalen Paradigmenwechsel in der Versicherungsaufsicht. Schon im August 2014 will die Europäische Kommission gemeinsam mit der europäischen Aufsicht (Eiopa) einen offiziellen Vorschlag für die überarbeiteten Rechtsakte einreichen. Mit der analog von der Bafin in drei Befragungswellen durchgeführten Vollerhebung der Anforderungen aus Säule zwei und drei. In allen deutschen Versicherungsunternehmen gewinnt Solvency II zusätzliche Dringlichkeit.

Übergangslösungen von 16 Jahren, ein Volatility Adjustment zur Anpassung der in einer Niedrigzinsphase belasteten Zinsstrukturkurve sowie eine mögliche Verlängerung der siebenjährigen Wiederaufholungsfrist nach einem SCR-Bruch lassen die zu erwartende Kapitalmehrausstattung in gnädigerem Licht erscheinen, schreibt der Studiendekan der Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain, der Wissenschaftler Matthias Müller-Reichart in der Einladung zur Veranstaltung.

Zahlreiche Fragen bleiben aber weiter offen: Guido Bader (PDF), Mitglied des Vorstandes der Stuttgarter Lebensversicherung a.G., sucht in seinem Vortrag Antworten auf Solvency II aus der Perspektive eines mittelgroßen, deutschen Lebensversicherungsvereins. “Das deutsche Geschäftsmodell der Lebensversicherung passt nicht zu Solvency II – Wer muss sich ändern?”, “Komplexität und Volatilität von Risikomodellen – Wer soll das verstehen?” und “Bürokratie und Umsetzungsaufwand – Wer soll das bezahlen?” lauten die Thesen des Aktuars, bei der Stuttgarter zuständig für die Ressorts Mathematik, Leben, Kundenservice und Kooperationsvertrieb. (vwh)

Einen Auszug au dem Vortrag Guido Baders erscheint ab 13.00 Uhr (Sperrfrist) an dieser Stelle (siehe DOSSIER).

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