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Schweiz: Negativzinsen und Regulierung könnten Arbeitsplätze kosten

26.06.2015 – andrew_gallacherAuch für Schweizer Versicherer hat sich das Geschäftsumfeld in den vergangenen zwölf Monaten verschlechtert, glaubt man einer aktuellen Studie von Ernst & Young. Hans-Jürgen Wolter, Leiter Aktuariat Schweiz bei EY, hat gegenüber der Handelszeitung erklärt, dass bisher kein Versicherer einen Ausweg gefunden habe, wie man aus dem schwierigen Umfeld herauskommen könne. Besonders einschneidend sind die Auswirkungen der Niedrigzinsen für die Lebensversicherer.

Garantiezinsen zu bedienen sei mittlerweile unmöglich geworden vor dem Hintergrund der Einführung von Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank. Größere Risiken auch in alternativen Anlageklassen (siehe DOSSIER) sieht man als einen Ausweg. Doch auch Outsourcing von Arbeitskraft ist mit Ernst & Young mittlerweile Thema in der Schweizer Versicherungswirtschaft.

Der starke Schweizer Franken “garantiert kurzfristig eine starke Kapitalisierung”, von dem auch die Versicherer profitieren, hatte jüngst Andrew Gallacher, Leiter des Beratungsgeschäfts von Ernst & Young für Versicherungen, noch gegenüber VWheute gesagt. (vwh/ku)

Bild: Andrew Gallacher, Leiter des Beratungsgeschäfts von Ernst & Young. (Quelle: E&Y)

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