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Nachholbedarf für Versicherungsmarketing

22.09.2014 – smartphone-mulder-150Nachholbedarf in Sachen Technik und Weiterempfehlungen sehen zwei Studien für die Versicherungsbranche. Während eine Erhebung von Sevenval Consulting zeigt, dass Versicherer mit ihren Web-Angeboten noch nicht der wachsenden mobilen Internetnutzung gerecht werden, könnte laut YouGov-Studie gerade bei jüngeren Leuten die Zahl der Empfehlungen in den Neuen Medien ausgebaut werden.

Der Kundenmonitor Assekuranz mit dem Schwerpunkt „Weiterempfehlung“ will zeigen, dass das Potenzial für Weiterempfehlungen in den letzten Jahren gestiegen ist und von den Versicherungsgesellschaften deutlich mehr genutzt werden könnte. Unter anderem macht das Kölner Marktforschungsinstitut dies an der durchschnittlichen Häufigkeit, sich über Versicherungsgesellschaften, -vermittler und -produkte mit Freunden und Bekannten zu unterhalten, fest. Bei den unter 30-Jährigen zeige sich für Versicherer ein möglicher Ansatz, das Thema Weiterempfehlung zu forcieren, denn diese ist beispielsweise über Neue Medien besonders bei Jüngeren beliebt. „Junge Leute benötigen einen kurzen und ansprechenden Content im elektronischen Format, um nach einer positiven Erfahrung das Erlebnis zu teilen“, stellt YouGov-Chef Oliver Gaedeke heraus.

Die Versicherungsbranche ist in diesem Segment sichtbar bemüht, mit der wachsenden mobilen Internetnutzung Schritt zu halten. Den technisch und inhaltlich optimierten Angeboten der E-Commerce-Anbieter hinken deutsche Versicherer jedoch hinterher, lautet das Fazit der Studie von Sevenval Consulting:

14 von 28 Versicherern bieten keine an mobile Nutzung angepasste Webseite, elf der getesteten Versicherer leiten Smartphone-Nutzer auf mobile Webseiten mit eingeschränktem Umfang. Werbelastige Darstellung und unstrukturierte Übernahme der Inhalte von Desktop-Webseiten schreckt Smartphone-Nutzer auf Informations- und Produktsuche ab. Nur drei Anbieter bieten laut Sevenval-Studie mobile Beratung, einen Beitragsrechner und die Möglichkeit, Verträge abzuschließen. Zu lange Ladezeiten stellen Mobile-Nutzer auf eine große Geduldsprobe. (vwh)

Bildquelle: Ute Mulder/ pixelio

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