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Nachfrage nach Fondspolicen steigt, Rendite wichtiger

29.08.2013 – Jeder zweite Makler beobachtet eine steigende Nachfrage nach Fondspolicen. Im vorigen Jahr lag dieser Wert noch bei 41 Prozent. Gleichzeitig geht der Absatz von traditionellen Lebensversicherungen deutlich zurück.

Zu diesem Ergebnisse kommt die Maklertrendstudie 2013/2104 der Maklermanagement AG, einem Unternehmen der Basler Versicherungen. Dafür wurden 300 unabhängige Vermittler bundesweit befragt. Das niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten und die Absenkung der Garantiezinsen sind die wesentlichen Treiber für die erhöhte Nachfrage nach Fondspolicen. Während die Sicherheit der Kapitalanlage von knapp drei Viertel der Makler als sehr wichtig angesehen, rücken neue Themenfelder in den Vordergrund. Die Flexibilität der Kapitalanlage ist für 56 Prozent der Befragten bedeutsam (2012: 41 Prozent). Renditeperspektiven halten 40 Prozent für wichtig (2012: 23 Prozent).

Nur noch 64 Prozent der Makler beobachten, dass Garantieprodukte stark nachgefragt werden (2012: 73 Prozent). Das ist der niedrigste Wert seit sechs Jahren. Lediglich jeder dritte Makler erwartet, dass Anbieter Produkte mit zeitlich begrenzter Garantie anbieten (2012: 67 Prozent). Auch hinsichtlich von Produkten, bei denen Kunden das Garantieniveau individuell bestimmen können, sind die Makler zurückhaltender geworden. Nur noch 69 Prozent gehen von einer steigenden Bedeutung dieser Produktangebote aus. Im Jahr 2012 waren es noch 81 Prozent.

Eine reine Beitragsgarantie akzeptieren Fondspolicenbesitzer, wenn dadurch Performancechancen genutzt werden können, so die Aussage von 65 Prozent de Makler. Überdies zeigt die Umfrage, dass nur noch 55 Prozent der Makler fondsgebundene Produkte mit Garantien für sinnvoll halten (2012: 63 Prozent).

In diesem Jahr beurteilen Makler die Absatzpotenziale von Fondspolicen der dritten Schicht deutlich besser als im Vorjahr. 63 Prozent sind dieser Auffassung (2012: 56 Prozent). Auch in der betrieblichen Altersversorgung zeigen sich die Makler mit 37 Prozent positiver gestimmt (2012: 27 Prozent). In diesem Jahr ist für 67 Prozent der Befragten die Berufsunfähigkeitsversicherung der Hauptumsatzträger (2012: 82 Prozent). An zweiter Stelle rangieren mit 41 Prozent bAV-Produkte, gefolgt von fondsgebundenen Rentenversicherungen der dritten Schicht (39 Prozent).

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