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Nachfrage nach Deckungspolicen für Naturkatastrophen wird zunehmen

15.09.2015 – Das geht aus der am Montag publizierten sigma-Studie von Swiss Re hervor. Während in der Sachversicherung diese Risiken in den vergangenen 40 Jahren stetig gewachsen seien, bleibe die Versicherungsquote auf dem bisherigen Niveau stehen, was zu einer großen Deckungslücke führe.

Der Rückversicherer Swiss Re bezeichnet in der neusten Ausgabe der sigma-Studie die Unterversicherung von Sachwerten als eine der großen globalen Herausforderungen, die es zu meistern gelte. Laut der Datenauswertung hat sich der wirtschaftliche Gesamtschaden aus Naturkatastrophen der vergangenen zehn Jahren global im Durchschnitt auf rund 180 Mrd. US-Dollar belaufen. Davon seien allerdings 70% oder 127 Mrd. nicht versichert gewesen.

Die USA, Japan und China machen mit 81 Mrd. US-Dollar den größten Teil der weltweiten Deckungslücke aus. In den Schwellenländern seien derweil durchschnittlich 80 bis 100 Prozent der wirtschaftlichen Schäden nicht versichert.

Die größten Gefahren sind den Modellrechnungen zufolge Erdbeben-, Überschwemmungs- und Sturmrisiken. Besonders groß seien diese Risiken in Gebieten mit einer hohen Bevölkerungsdichte und einer starken Konzentration von Sachwerten.

Im Modell zu möglichen künftigen Ereignissen schätzt die Swiss Re die erwarteten nicht versicherten Sachschäden sogar auf 153 Mrd. US-Dollar pro Jahr. (vwh/dg)

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