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Munich Re erwartet stabile Erneuerung 2014

10.09.2013 – MunichReUngeachtet der zusätzlichen Kapazitäten auf dem Markt rechnet der weltgrößte Rückversicherer Munich Re zum 1. Januar 2014 mit einer stabilen Erneuerung. Für das proportionale Geschäft geht der Konzern davon aus, dass „die Erstversicherungs- und damit auch die Rückversicherungspreise vor allem wegen der immer noch vergleichsweise niedrigen Zinsen” weitgehend unverändert bleiben.

Die Munich Re erklärte, das Rückversicherungsgeschäft bleibe „wettbewerbsintensiv”. Anleger wie Pensionsfonds suchten nach rentablen Anlagemöglichkeiten und investierten in Verbreifungen von Versicherungsrisiken (Insurance Linked Securities). Das Geld geht hier vor allem in das nicht-proportionale Katastrophengeschäft, wie Deckungen von Schäden aus Hurrikanen in den USA. Dorst sind die Preise in diesen Segmenten bei den Erneuerungsrunden 2013 unter Druck geraten. In einer Mitteilung von Munich Re heißt es, das eigene Portfolio sei davon „nur mäßig betroffen, da hier das proportionale Geschäft deutlich überwiegt”. Die Munich Re hat nach den Worten ihres Vorstandsmitglieds Thorsten Jeworrek nur etwa zehn Prozent (1,5 Mrd. Euro) in nicht proportionales Geschäft investiert. (Siehe VWheute vom 09.09.2013)

Der Rückversicherer sieht sich für die anstehenden Verhandlungen gut aufgestellt. Jeworrek erklärte auf dem Branchentreffen in Monte Carlo, dass der Bedarf nach maßgeschneiderten Lösungen wachse. “Breit aufgestellte Rückversicherer wie Munich Re bieten ihren Kunden weit mehr als nur Kapazität.” Der Konzern stelle dies vor allem “bei komplexen Risiken, zum Beispiel großen Industrierisiken unter Beweis, aber auch in Segmenten, die nicht standardisiert sind, wie Haftpflicht, Agrarrückversicherung oder Luftfahrt”.

Foto: Hauptgebäude der Munich Re in München

Link: Munch Re erwartet stabile Erneuerung zum 1. Januar 2014

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