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Mobile Devices: Neue persönliche Daten, neue Risiken

27.11.2014 – Hancock_AegisMobile Devices wie Fitnessarmbänder, Tablets und Smartphones generieren hochsensible Daten. Zur Aufklärung von Straftaten oder möglichen Versicherungsbetrugsfällen wurden derartige elektronische Informationen bereits verwendet. Das könnte sich bald ändern.

Während hierzulande der Markt noch in den Kinderschuhen steckt, erste Versicherer wie die Generali entsprechende Policen ankündigen, ist Amerika schon weiter. Hier wird bereits über die Verwendung von mobilen, persönlichen Daten in kritischen Fällen diskutiert. Sicherheitsexperte Joe Hancock geht davon aus, dass die Entwicklungen im US-Markt dazu führen werden, dass hochsensible Gesundheitsdaten, die von Fitnessarmbändern oder Gesundheits-Apps gesammelt werden, per Gesetz bald als höchst privat und für Unternehmen unzugänglich klassifiziert werden.

Das würde die Analysemöglichkeiten gerade für Versicherer einschränken, die in konkreten Fällen Schaden- oder Unfallforschung betreiben wollen. Jüngst hatte das Oberste Zivilgericht in Kanada tatsächlich aber entschieden, dass derlei elektronische Daten gegebenenfalls freigegeben werden können.

Joe Hancock, seineszeichens Cyber Security Experte bei Aegis in London, sieht beim Online-Portal Strategic-Risc-Global in der Vernetzung von Geschäftsfeldern inklusive deren Datenbestand großen Nutzen, der die Risiken deutlich überwiegt. Vor allen Dingen im Gesundheitswesen könnte hier großer Fortschritt ermöglicht werden und derartigen Daten eine Schlüsselrolle zukommen. Bei Verlust der mobilen Endgeräte bestünde allerdings die Gefahr, dass diese ausgelesen oder für Spam-Mailings missbraucht würden. Wahrscheinlich, sagt er, sei dies allerdings nicht. (vwh/ku)

Bild: Joe Hancock, Cyber Security Specialist bei Aegis in London. (Quelle: Aegis)

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