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Milliardenschäden durch Hurrikan “Matthew”

24.10.2016 – Sturm_Rainer Sturm_pixelioDie Schäden durch Hurrikan “Matthew” könnte die Versicherer allein in den USA bis zu fünf Mrd. US-Dollar kosten. Demnach schätzt der kalifornische Risikomanager RMS den versicherten Schaden auf Basis seiner Risikomodelle auf 1,5 bis fünf Mrd. Dollar, berichtet das Handelsblatt. In der Karibik rechnen die Erst- und Rückversicherer mit einem Schaden zwischen einer und drei Mrd. US-Dollar.

Dabei konzentriere sich der materielle Schaden in der Karibik vor allem auf die Bahamas. In Haiti, welches die meisten Todesopfer zu beklagen hat, seien hingegen nur wenige Menschen und Werte versichert, schreibt das Blatt weiter. Nach Angaben von RMS könnte “Matthew” somit der teuerste Hurrikan über dem Atlantik seit “Sandy” vor vier Jahren werden.

Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister CoreLogic bezifferte die versicherten Schäden an US-amerikanischen Wohn- und Gewerbegebäuden auf etwa vier bis sechs Mrd. US-Dollar (3,6 bis 5,4 Mrd. Euro). 70 Prozent der Schäden in den USA entfallen dabei auf private Häuser.

Der tropische Wirbelsturm zog Ende September und Anfang Oktober mit Windgeschwindigkeiten bis zu 230 km/h über Haiti, Jamaika, Kuba und Teile der Dominikanischen Republik und setze dann seinen Weg Richtung Bahamas und Ostküste der USA fort. Allein in Haiti kamen dabei mehr als 1.000 Menschen ums Leben. (vwh/td)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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