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Mega-Datenklau im Netz

07.08.2014 – Hackern könnte der bis dato größte Datendiebstahl im Internet gelungen sein. Die US-Sicherheitsfirma Hold Security berichtet von 1,2 Milliarden gestohlenen Datensätzen, die zu über 500 Millionen E-Mail-Adressen gehören. Insgesamt hackten die Cyber-Diebe, die wohl aus Russland stammen, 420.000 Internetseiten. Dieser Mega-Datenklau zeigt erneut die latente Gefahr aus dem Netz und die kaum zu greifende Schadendimension dieser Angriffe. Eine entsprechende Cyberversicherung haben nach Angaben des GDV indes nur sechs Prozent der Unternehmen in Deutschland.

Von dem russischen Hackerangriff sind laut Hold Security sowohl große als auch kleine Unternehmen quer durch alle Wirtschaftsbranchen, aber auch private Websites betroffen. Dieser jüngste Datendiebstahl von bisher unvorstellbarer Dimension zeigt deutlich die neue Qualität der Cyberangriffe. Hacker bedienen sich dafür verschiedener Software-Familien, um ihre Angriffe noch gezielter gegen ihre “Opfer” fahren zu können, erläutert der Wirtschaftsjournalist Peter Welchering im Interview mit dem Deutschlandfunk. Vor allem zentrale Infrastrukturen wie Energieversorgungszentren sind dabei das Ziel von Cyberangriffen. Smartphones werden ebenfalls von Hackern gezielt angegriffen – etwa mit Hilfe manipulierter Apps.

Die Schadenszenarien von Cyberangriffen sind komplex, dies muss sich auch in den Versicherungsprodukten widerspiegeln. Hier gibt es noch einige neuralgische Punkte, die Versicherer und Kunden abklären müssen, wie Rechtsanwalt Christian Drave in seinem Gastbeitrag für Versicherungswirtschaft-heute darlegt. Der Bedarf an Cyberdeckungen ist auf jeden Fall vorhanden. Laut GDV liegt der geschätzte jährliche Schaden durch Cyberkriminalität weltweit bei 500 Mrd. Euro.  (jko)

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