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Märkte zittern vor Eskalation auf der Krim

17.03.2014 – DaxWas macht Wladimir Putin, wie entwickelt sich die Lage auf der Krim und lässt US-Präsident Barack Obama seinen Drohungen auch Taten folgen? Fragen wie diese belasten zu Beginn dieser Handelswoche weiter die Märkte. Den Aktienbörsen drohen empfindliche Rückschläge, wie diverse Indices nahelegen.

Die wachsende Kriegsangst in der Ukraine macht den Aktienmärkten zu schaffen: Der DAX büßte innerhalb weniger Tage um rund sieben Prozent an Wert ein und kämpft aktuell mit der 9.000-Punkte-Marke auf einem neuen Jahrestief. Langfristig ist der Aufwärtstrend jedoch (noch) intakt und viele Marktteilnehmer nutzen den Kursrutsch um nachzukaufen. Die Nervosität bleibt aber deutlich spürbar und eine Eskalation auf der Krim könnte die Märkte massiv in den Keller stürzen lassen, fasst Börse-Online die sicherheitsrelevanten Faktoren zusammen.

Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragt bange: Stürzen am Montag die Kurse ab? Wenn die Einwohner auf der Halbinsel Krim für einen Anschluss an Russland stimmen, beginnen die Spekulationen über Sanktionen des Westens und Gegenmaßnahmen Russlands. „Das wird die Nervosität an den Finanzmärkten erhöhen“, sagt Jörg Krämer, der Chefvolkswirt der Commerzbank. „Am Montag werden die negativen Marktreaktionen überwiegen.“ Soll heißen: Anleger müssen sich auf fallende Aktienkurse einstellen.

Ein Indikator dafür, dass professionelle Investoren auf sinkende Kurse spekulieren, ist die sogenannte Put-Call-Ratio auf den Dax. Sie zeigt das Verhältnis von Dax-Puts (Wetten auf fallende Kurse) geteilt durch Dax-Calls (Wetten auf steigende Kurse). Zum Wochenausklang lag die Rate bei 1,61 – die Investoren sicherten sich also mehrheitlich gegen fallende Kurse ab.

Einen positiven Trend versucht hingegen Mr. Dax, besser bekannt als Dirk Müller zu identifizieren. Im Manager Magazin lenkt Müller den Blick auf die Investoren-Legende Warren Buffett: “Die Nervosität an den Börsen ist zuletzt gestiegen – doch die von dem amerikanischen Großinvestor geführte Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway setzte zum Steilflug an. Die Berkshire Hathaway “A”-Aktie ist mit einem Kurs von über 186.000 US-Dollar die wohl wertvollste Aktie der Welt. Aber auch die “B”-Aktie mit einem weitaus geringeren Kurswert hat gerade ihr Widerstandsniveau bei 119 Dollar überwunden und damit die langfristige Trendfortsetzung eingeleitet. Kursrücksetzer dürften nicht nur für Fans des “Orakel von Omaha” interessant sein.

Warren Buffett, der als “freundliche Heuschrecke” bezeichnet wird, erweitert sein Konglomerat aus Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen immer weiter. Neben einer Chemiefirma, die er sich erst Ende 2013 einverleibt hat, gehören Beteiligungen an so große Namen wie American Express, Coca-Cola und Goldman Sachs zu seinem Portfolio. (vwh)
Importe und Exporte der Ukraine 2013:

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Bild: Beobachter rechnen bei einer Verschärfung der Krimkrise mit starken Ausschlägen an den internationalen Börsen. (Quelle: vwh)

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