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Markenbewusstsein der Versicherungsmitarbeiter ist kaum ausgeprägt

15.04.2015 – Weniger als ein Drittel der Versicherungsmitarbeiter identifizieren sich mit der Marke ihres Arbeitgebers. Laut einer Studie der GMK Markenberatung und der AMC Finanzmarkt GmbH richte sich die Markenführung der Versicherer “nur selten gezielt an die eigenen Mitarbeiter”. Die Folge sei, dass sich nur etwa ein Drittel der Mitarbeiter mit den Inhalten in der Markenpositionierung identifizieren.

So kommen die Experten zu dem Schluss, dass den Mitarbeitern eine besondere Rolle beim Markenaufbau zukomme. Aufgrund der “mangelnden internen Implementierung” bleibe der tatsächliche Einfluss auf den Arbeitsalltag nur sehr gering. Die Folge: Etwa 63 Prozent der befragten Markenverantwortlichen beklagen einen zu geringen Stellenwert der internen Markenführung, so die Studie.

“Marken werden über die Mitarbeiter als Markenbotschafter erlebbar”, sagt Hans Meier-Kortwig, Inhaber der GMK Markenberatung und Autor der Studie. Diese sicherten “die Umsetzung des Markenleitbildes über alle relevanten Dimensionen – vom unverwechselbaren Markenauftritt bis zum typischen Verhalten”. Sie seien somit “unmittelbar daran beteiligt, die Marke zum Leben zu erwecken und das intendierte Markenimage in den Köpfen der Zielgruppe aufzubauen”, so Meier-Kortwig weiter.

AMC-Geschäftsführer Stefan Raake ergänzte: “Letztendlich ist es der einzelne Mitarbeiter, der mit seinen täglichen Entscheidungen und seinem Verhalten zur Markenbildung beiträgt und so die Wahrnehmung der Marke nachhaltig prägt”. Dies gelte vor allem “für die Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt”. (vwh/td)

Link: Die vollständige Studie

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