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Map-Report: Trotz Niedrigzinsen Freude für Privatrentner

18.07.2014 – mapEine Zusammenfassung von VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte.

„Überraschend gute Rentenleistungen der Lebensversicherer“, hat der Map-Report im Rahmen seiner neuesten Untersuchung über Rentenversicherungen ermittelt. Wer danach Anfang 1994 im Rahmen einer sofort beginnenden Rentenversicherung 50.000 Euro bei der Sparkassenversicherung Sachsen eingezahlt hat, freut sich nach 20 Jahren über Rentenzahlungen von rund 415 Euro monatlich. In den 20 Jahren haben sich die Rentenzahlungen auf rund 98.800 Euro aufsummiert. Damit hat sich der Einzahlbetrag nahezu verdoppelt.

Eine Rentensumme von 95.535 Euro meldet die Württembergische Lebensversicherung. Bei 93.730 Euro landet Marktführer Allianz, und 93.635 Euro steht laut Map-Report bei Rating-Seriensieger Debeka zu Buche. Mit derartigen Rentenleistungen, heißt es weiter, werde es den Privatrentnern spürbar erleichtert, die Versorgungslöcher der gesetzlichen Rentenversicherung zu stopfen.

Auch bei kürzeren Laufzeiten der sofort beginnenden Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag sind die Ergebnisse für die Verbraucher durch den Zinseszinseffekt durchaus vorzeigbar.

Bei Rentenbeginn am 01.01.1999 liegt die erste Monatsrente bei Testsieger Debeka bei 359,49 Euro, der aktuelle Wert bei 324,10 Euro. Insgesamt haben sich die empfangenen Rentenzahlungen nach einer Einmaleinzahlung von 50.000 Euro auf 61.706 Euro aufsummiert. Auf den Plätzen folgen die neue leben (60.879 Euro), Ideal, Inter und Huk-Coburg. Ergo hat danach, so Map-Report, gegenüber der Allianz die Nase vorn. Bei noch kürzeren Laufzeiten (zehn Jahre) erreicht die Summe der Rentenauszahlungen noch nicht ganz die Einzahlungssumme. Testsieger Neue Bayerische Beamten schafft in der kurzen Laufzeit Monatsrenten von rund 311 Euro bis 324 Euro, die Summe der an die Privatrentner ausbezahlten Renten summiert sich auf 38.312 Euro. Damit wird die Einzahlungssumme von 50.000 Euro im Beispiel nicht ganz erreicht. Auf den Plätzen folgen Debeka, Huk-Coburg, Volkswohl Bund, Europa und LV 1871. Die Rentenverträge gegen Einmalbeitrag sind bei den Versicherern durchaus beliebt, stellt der Branchendienst fest. Zwar müssten den Kunden Rentenleistungen geboten werden, die in der Magerzinsphase nur schwer zu erreichen sind. Aber es komme auf einen Schlag gutes Geld in die Kasse. Die Deklarationshefte, zuletzt Map-Report 853-854, zeigen immer wieder, dass den Kunden durchaus attraktive Zinsen geboten werden, die etwas höher liegen als bei Policen gegen monatliche Ansparung.

Map-Report-Herausgeber Manfred Poweleit zu seinen Untersuchungsergebnissen: „Wer die löchrigen Rentenangebote der staatlichen Rentenversicherung im Alter wirtschaftlich überleben will, muss schon mit Kosten um die 100.000 Euro rechnen. Für Luxusautos oder Luxusreisen ist kein Geld übrig, will man auch im Alter genug Geld für den Bäcker oder Fleischer zur Verfügung haben.“ Mit der gegenwärtigen Einstellung der Bevölkerung zur Altersvorsorge werde das aber sehr, sehr schwierig.

Die ausführlichen Ergebnisse sind nachzulesen in der „Achten Analyse über die Private Rentenversicherung“, Nr. 865-866 Map-Report. (wo)

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