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Map-Report: Lebensversicherer meistern gut die Krise

01.10.2013 – Der jetzt erschienene Map-Report mit der Bilanzanalyse 2012 der Lebensversicherer bestätigt, dass die Unternehmen „erstaunlich gut durch die Krise” kommen. Die Abschlusskosten- und Verwaltungskostenquoten sowie das Bestandsstorno der Versicherer zeigt eine erfreuliche Entwicklung. Lediglich die Renditen aus Kapitalanlagen geben wenig Anlass zur Freude. Die Situation sei aber noch nicht „dramatisch”, so Herausgeber Manfred Poweleit.

Die durchschnittliche Stornoquote der Versicherer liegt bei 4,27 Prozent – der beste Wert seit zwölf Jahren. An der Spitze lag die Quote im Jahr 2003 mit 5,37 Prozent. Positiv entwickelte sich auch die Abschlusskotenquote, die von 6,32 Prozent im Jahr 2002 auf nun 4,98 Prozent sank. Den besten Wert der Solvabilität erreichte die Mecklenburgische mit 321,89 Prozent gefolgt von my life (284,10 Prozent), Direkt Leben (241,31Prozent ), Stuttgarter (239,27Prozent) und DEVK (235,89 Prozent). Auffällig ist, dass in diesem Bereich in der Spitzengruppe Gegenseitigkeitsvereine und ihre Töchter stark vertreten sind - wie die drei zuletzt genannten. Dazu kommen noch die LVM (232,37 Prozent) und Condor (211,47 Prozent).

Bei der Abschlusskostenquote liegt die HanseMerkur mit o,76 Prozent weit voran auf Rang 1. Dahinter Cosmos (1,93 Prozent) und Huk Coburg (2,86  Prozent). Größter deutscher Lebensversicherer war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Allianz mit 14,5 Mrd. Euro verdienten Bruttobeiträgen. Der Marktanateil des Giganten sank leicht gegenüber dem Vorjahr von 17,93 auf 17,41 Prozent. Welchen Vorsprung die Allianz auf den zweit Platzierten, die R+V, hat, zeigt der Marktanteil des Versicherers aus dem genossenschaftlichen Bankenlager. Dieser betrug 5,78 Prozent mit 4,8 Mrd. verdienten Prämien. Auf Platz drei folgen die AachenMünchener und Generali mit 5,36 beziehungsweise 4,85 Prozent Marktanateil. Ergo Leben landete gemessen am Marktanteil mit 3,89 Prozent auf Platz sechs. Der Versicherer verlor im Vergleich zu 2011 mehr als 100.000 Verträge aus dem Bestand. Auch die Generali büßte in gleichem Umfang bei ihren Hauptversicherungen ein.

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