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Maklersektor steht vor Konsolidierungswelle

13.12.2013 – 13 Prozent der Makler wollen ihr Geschäft verkaufen. Vor allem ältere Inhaber suchen nach Ausstiegsmöglichkeiten. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2013 Versicherungen” von Steria Mummert Consulting.

Tendenziell wollen mehr kleinere Makler mit weniger als 50 Mitarbeitern verkaufen. Darin sehen Wettbewerber eine Chance. Sie wollen das Bestandsgeschäft übernehmen und schnell anorganisch wachsen, um Marktanteile ausbauen zu können. Jeder zweite Versicherungsmakler in Deutschland investiert bis 2016 in den Kauf von Unternehmen beziehungsweise Unternehmensanteilen. Andreas Hutfleß, Leiter des Geschäftsbereichs Insurance von Steria Mummert Consulting, sagt: „Die Branche steht vor einer großen Konsolidierungswelle.” Die Unternehmen scheuten risikoreiche Expansion und wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Nach der von Forsa durchgeführten Befragung zielen 91 Prozent der bestehenden Makler auf Wachstum mit Neukunden. Fast genauso bedeutend ist es die Servicequalität zu erhöhen. 89 Prozent wollen ihre Kunden besser pflegen. Hintergrund für diesen Schritt ist nach Aussage von Hutfleß der zunehmende Verdrängungswettbewerb in der Versicherungsbranche. Unerlässlich ist für Makler auch die Kosteneffizienz. 82 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen auf diesem Weg strategisch reüssieren. Knapp zwei Drittel der Makler wollen sich in ihrer Ausrichtung auf ausgewählte Leistungen konzentrieren. 58 Prozent von ihnen verfolgen innovative Preisstrategien.

Für knapp die Hälfte der Makler ist die Umsetzung von Megatrends wie die demographische Entwicklung oder der Klimawandel von geringem Interesse. „Die relativ geringe Beachtung dieser Megatrends durch die Makler erklärt sich damit, dass diese nicht die entsprechenden Versicherungsprodukte konzipieren müssen, sondern die Versicherungsgesellschaften”, erwähnt Hutfleß. (vwh)

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