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Makler-Vergütung sorgt für Kontroverse in Liverpool

18.06.2015 – BealeDie indirekte Maklervergütung durch den Versicherer gehört abgeschafft, lautet die provokante These von Lesley Harding, beim Mineralölkonzern BP für die Versicherungslösungen zuständig. Diese Art der Vergütung “ist eine Anomalie, die Intransparenz fördert”, sagte er bei der Airmic-Konferenz in Liverpool. Ihm widersprach niemand geringerer als Lloyd’s CEO Inga Beale.

Bei einer Podiums-Diskussion zur Jahreskonferenz der Association of Insurance and Risk Managers in Industry and Commerce verteidigte Beale das bestehende System. Harding indes forderte, dass Makler nicht nur wie es dem britischen Auftragsrecht – Law of Agency – entspricht sämtliche von der Assekuranz bezogenen Provisionen offenlegen sollten. Vielmehr forderte er, dass sie im Detail hinsichtlich des von ihnen betriebenen betrieblichen Aufwands berichten, etwa auch was Produktentwicklung für ihren spezifischen oder aber auch für eine ganze Kategorie von Kunden betrifft.

Bei der Airmic-Conference 2015, die gestern endete, ging es  um Themen wie Cyberrisk, fragile Lieferketten, Reputationsschäden, Produktrückruf, Assekuranzaspekte zu Zeiten von Firmenfusionen, parametrische Ereignisdeckungen, umfassenden Bilanzschutz sowie den Einsatz von Captives zur Deckung angeblich unversicherbarer Risiken. (vwh/cpt)

Bild: Inga Beale, CEO von Lloyd’s. (Quelle: Lloyd’s)

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