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Lloyd’s-Chef warnt vor zuviel Investitionskapital in die Versicherungsbranche

09.09.2013 – john-nelsoDie Flut von Investitionskapital, welches derzeit in die Branche schwappt, so der Chef von Lloyds of London, John Nelson, könnte zur großen Gefahr für sie selber werden. Der Vorgang habe sogar das Potenzial eine neue Finanzkrise auszulösen, so Nelson bei einer Rede in London.

“Äußerste Wachsamkeit” sei erforderlich und eine “strenge Aufsicht” um den Versicherungsmarkt nicht zu untergraben, so Nelson in seiner Rede, die von den Nachrichtenagenturen und den großen Blättern des Landes aufgegriffen wurde. ” Wir müssen sicherstellen, dass das Kapital ordnungsgemäß mit dem Grundgeschäft verbunden bleibt, sodass das Risiko tatsächlich korrekt eingeschätzt werden kann”, sagte er weiter. Kapitalzuflüsse ohne Verbindung zum Versicherungsgeschäft haben das Potenzial, ähnlich wie zu Beginn der Finanzkrise bei den Banken, ein “systemisches Problem” zu werden. Einerseits habe das Kapital die Branche in die Lage versetzt, Wachstum zu generieren, Risiken zu verteilen und mit prosperierenden Märkten Schritt zuhalten. Andererseits seien dadurch auch die Preise unter Druck geraten. Eine Gefahr ginge, so Nelson, auch von den in der Branche beliebten Cat-Bonds zur Verteilung von Risiken aus.

Foto: John Nelson, Chef von Lloyd´s of London (Quelle: Lloyd`s)

Links: Lloyds Boss warnt vor Investitionskapital – Reutersmeldung (engl.)

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