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Leistungskürzungen in der bAV?

29.09.2016 – Altersvorsorge-Ordner, Rainer Sturm_pixelio.deDie KAS Bank hält die Neuordnung der verschiedenen Leistungsmodelle der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland für notwendig. Erste Kürzungen künftiger bAV-Ansprüche in Deutschland würden zeigen, dass einigen Betriebsrenten-Modellen die Praxistauglichkeit fehle.

Die niederländische Bank sieht Zielrenten-Systeme, die den Arbeitgeber von der Verpflichtung von fixen Leistungszusagen befreien, in Verbindung mit kollektiver Absicherung gegen Leistungskürzungen als Alternative.

Niedrige Zinsen und eine steigende Lebenserwartung würden eine Anpassung der bAV nötig machen. Eine nicht ausreichende Durchdringung der bAV sowie eine einseitige Belastungen der Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberseite aufgrund von Garantieerfordernissen und Haftungsrisiken würden die Entwicklungen verstärken.

“Wenn führende Vertreter der bundesdeutschen Pensionslandschaft plötzlich über Leistungskürzungen im Future-Service nachdenken, ist das ein Signal für die gesamte Branche. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis weitere bAV-Einrichtungen diesem Beispiel folgen und ebenfalls Leistungsansprüche kürzen”, prognostiziert Frank Vogel, Geschäftsleiter der KAS Bank. Eine Möglichkeit der Neuausrichtung wäre laut der KAS ein Verzicht auf garantierte Leistungen und eine Risikoverlagerung. (vwh/mv)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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