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Lebensversicherung in Deutschland hat Potenzial

03.09.2014 – Deutschland ist in der Lebensversicherung noch unterentwickelt. Das zeigen die jetzt veröffentlichten Statistiken des Europäischen Versicherungsverbands Insurance Europe.

Pro Kopf geben die Deutschen jährlich etwa 1.100 Euro für Lebensversicherungen aus. Damit befindet sich Deutschland ziemlich genau auf dem europäischen Durchschnittsniveau, zeigt das kleine Statistik-Jahrbuch von Insurance Europe (PDF). Der Brüsseler Dachverband bündelt die Aktivitäten von 34 Versicherungsverbänden, darunter auch der Schweizerische Versicherungsverband SVV, der norwegische Verband und der türkische Versicherungsverband. Schweizer geben im Schnitt mehr als 3.000 Euro jährlich für Lebensversicherungen aus. Zusammen mit Finnland und Dänemark ist der Alpenstaat damit der am meisten entwickelte Lebensversicherungsmarkt Europas.

Im vergangenen Jahr boomte vor allem das Geschäft mit Lebensversicherungen. Europaweit stiegen hier die Beitragseinnahmen um 4,7 Prozent und erreichten ein Niveau von 667 Mrd. Euro. Die Lebensversicherung macht 60 Prozent des Geschäfts der 5.100 Versicherer aus, die in Europa tätig sind. In der Schadenversicherung stagnierten die Beitragseinnahmen bei 334 Mrd. Euro. Neben der Lebensversicherung florierte auch das Geschäft in der Krankenversicherung. Es legte um 4,9 Prozent auf 118 Mrd. Euro zu. In der privaten Krankenversicherung ist Deutschland zusammen mit den Niederlanden und der Schweiz führend. Krankenversicherung macht zehn Prozent des Beitragskuchens der europäischen Versicherer aus. (ba)

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