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Krisenmanagement und Resilienz

03.12.2015 – Unwetter_Wiesbaden112dePrävention und Krisenmanagement stellt Jürgen Cherreck von XL Catlin in den Mittelpunkt angesichts sich häufender Überschwemmungen in Europa. Für durch den Klimawandel besonders gefährdete Regionen hat Michel Liès, CEO der Swiss Re, seinerseits Maßnahmen zur Förderung der Resilienz parat. Selbst unter Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels würden einige Regionen ernsthafte Schäden davontragen, erklärt er im Umfeld der Pariser Klimakonferenz.

Lies sieht Versicherer als Teil der Lösung des Problems. In der Sub-Sahara Zone stelle man beispielsweise Produkte bereit, die Banken in die Lage versetzen, durch Dürre geschädigten Bauern Überbrückungsdarlehen zu ermöglichen. Der Privatsektor könne in Partnerschaft mit den Regierungen vor Ort Versicherungslösungen voranbringen.

XL Catlin-Manager Jürgen Cherreck indes hinterfragt, inwieweit die EU auf Überschwemmungen vorbereitet ist. Eine Fertigstellung der Risikomanagement-Pläne der einzelnen Mitgliedsstaaten wird für Ende 2015 erwartet. Wettervorhersage-Technologie und hydrologische Modelle seien genauso essentiell wie Krisenmaßnahmen und die Erarbeitung von Maßnahmen zum Wiederaufbau. (vwh/ku)

Bildquelle: Wiesbaden112.de / Flickr

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