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Kreditkarten im Visier von Cyber-Kriminellen

17.10.2016 – Ole Sieverding_Hiscox“Viele Onlineshop-Besitzer gehen noch immer mit dem Thema Datensicherheit und Sicherheitslücken auf ihren Websites unbedarft um“, betont Ole Sieverding, Cyber-Experte beim Spezialversicherer Hiscox, Auch wer den Zahlungsprozess an einen Zahlungsdienstleister ausgelagert habe, könnte von einem Angriff betroffen sein.

Dabei reduziere das regelmäßige Einspielen von Sicherheitsupdates das Risiko schon enorm. Eine hundertprozentige Absicherung sei durch technische Maßnahmen allerdings nicht möglich, so Sieverding. Für die Absicherung des Restrisikos und der unmittelbaren Unterstützung im Krisenfall könnte eine Cyber-Versicherung sinnvoll sein. “Wir haben dieses Jahr mit Online Shops eine maßgeschneiderte Versicherungslösung auf den Markt gebracht, die mit dem Modul Cyber- und Datenrisiken Onlineshop-Besitzern bei Kreditkartenmissbrauch und Cyber-Krisen mit Experten zur Seite steht.”

Aktuell warnt der niederländische Sicherheitsblogger Willem De Groot davor, dass weltweit immer mehr Onlineshops mit Schadsoftware von Cyber-Kriminellen verseucht sind. Die Schadsoftware zieht unbemerkt Kreditkartendaten von Kunden ab und die Täter bieten diese anschließend für rund 27 Euro im Darkweb an. Aktuell sollen knapp 6.000 Onlineshops betroffen sein, darunter bekannte Marken wie Audi Südafrika oder Converse Australien, aber auch viele kleinere Unternehmen. Cyber-Kriminelle nutzen meist bekannte Sicherheitslücken in den Shop-Systemen, um die Malware zu platzieren und unbemerkt an Kundendaten zu gelangen. (vwh/wo)

Bild: Ole Sieverding. (Quelle: Hiscox)

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