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Krankenversicherer sind kooperationsbereit

13.10.2016 – Volker Leienbach_PKV-VerbandDie Krankenversicherer sind sich einig: Ohne verstärkte Kooperationen mit Start-ups und branchenfremden Dienstleistern dürfte es schwer werden, innovative Angebote erfolgreich bereit zu stellen. Das sind die Ergebnisse der Studie “Die Zukunft der Privaten Krankenversicherung”.

In Zusammenarbeit mit den Versicherungsforen Leipzig hat der Schweizer Software-Hersteller Adcubum für die internationale Assekuranz zahlreiche Versicherer und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Die Bandbreite der Dienstleistungen, die von  Insurtechs angeboten werden, reiche vom reinen Vergleichsportal über das Schaden- und Vertragsmanagement bis hin zum Backend. “Die Frage, ob man das als Bedrohung oder Chance sieht, stellt sich insofern gar nicht, als es da Kooperationen gibt und geben wird”, prognostiziert Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung. Tatsächlich hat sich aus Kundensicht in den vergangenen Jahren im Angebot der Versicherer nur wenig verändert. “Wichtige Eigenschaften wie Stabilität und Beständigkeit hindern die Versicherungen manchmal daran, die erforderliche Flexibilität und Geschwindigkeit an den Tag zu legen”, beobachtet Michael Süß, Geschäftsführer von Adcubum Deutschland. “Hier könnten junge, mitunter auch branchenfremde Unternehmen die notwendigen Impulse für neue Angebote geben.

Bis jetzt konzentrierten sich die Kooperationsaktivitäten vor allem auf den Leistungs- und den Vertriebsbereich. Künftig dürfte es aber auch in der Produktentwicklung zu einer stärkeren Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb der Branche kommen. In diesem Zuge wird das Kooperations- und Schnittstellenmanagement einen immer wichtigeren Stellenwert in den Versicherungsunternehmen bekommen. “Nicht zuletzt die in den vergangenen Wochen fast täglichen Meldungen über Kooperationen zwischen Versicherungsunternehmen und Start-ups zeigen, wo sich künftig die Differenzierung vom Wettbewerb abspielen wird”, so Süß. “Gerade vor dem Hintergrund der zu beachtenden Datenschutz- und Compliance-Anforderungen dürfen die damit verbundenen Herausforderungen an die IT aber nicht unterschätzt werden.“ (vwh/wo)

Bild: Volker Leienbach sieht Kooperationsbereitschaft der Krankenkassen mit Start-ups . (Quelle: PKV-Verband)

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