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Koreanische Fähre: Munich Re mit im Boot

22.04.2014 – sewol-screenshot-150Der Kapitän, der erste Steuermann und die unerfahrene dritte Offizierin sitzen in Haft. Laut tagesschau.de soll Chaos auf der Brücke geherrscht haben. Die Präsidentin spricht gar schon von Mord: Rund 240 Menschen bleiben wohl nach der Havarie der Fähre Sewol vor der Küste Koreas vermisst. Pro Opfer werden Versicherungssummen von rund 430.000 US-Dollar gerechnet. Die Fähre ist mit rund 22 Mio. Dollar versichert. Mit im Rückversichererboot: Die Munich Re.

Aktueller Stand laut Asia Insurance Review: Für die Personenschäden ist die Korean Shipping Association zuständig. Knapp eine Mrd. Dollar können so derzeit auf die Versicherer zukommen. Korean Re and Samsung Fire & Marine Insurance, die zuständigen koreanischen Rückversicherer tragen indes nur einen Bruchteil der Kosten. Hauptsächlich würden ausländische Rückversicherer die Risiken übernehmen.

Die Fähre ist insgesamt mit rund 22 Mio. Dollar bei Meritz Fire & Marine und KSA versichert. Diese sind hier rückversichert bei der Korean Re und ausländischen Konsortien, darunter auch die Munich Re. (vwh)

Screenshot: Die Sewol ist mittlerweile gesunken, Hoffnung auf Überlebende gibt es kaum noch. Mindestens 60 Opfer zählt man aktuell (Quelle: modernseoul.org)

Links: South Korea: Ferry disaster payout likely US$433K for each victim (Asia Insurance Review), Chaos auf der Brücke (tagesschau.de)

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