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Können Versicherer von Facebook-Rezensionen profitieren?

16.10.2014 – Mittlerweile 52 von insgesamt 134 Versicherungen haben die Rezensionsfunktion ihrer Fanseiten auf Facebook freischalten lassen. Dies geht aus einer Monatsanalyse von “As im Ärmel” hervor. Insgesamt wurden 15.571 Bewertungen gezählt, von denen die Allianz mit insgesamt 7.791 mit Abstand am besten abschnitt.

Noch immer stellen sich laut aktueller Erhebung Unternehmen die Frage nach dem Sinn dieser Funktion, die heute eindeutig positiv beantwortet werden kann. Denn für die Bewertung einer Versicherung sind nicht die Aktivitäten auf Facebook selbst entscheidend. Vielmehr ist die öffentliche Wahrnehmung ausschlaggebend. Ein typisches Beispiel dafür ist der Auftritt der Salus BKK: Seit 2011 auf Facebook aktiv, hat sie dort aber noch keine Beiträge veröffentlicht. Und dennoch erhielt die Krankenkasse bereits zwölf Bewertungen.

Eine weitere Erkenntnis der Studie: es besteht kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Anzahl der Fans und der Anzahl der Beurteilungen. Vor allem große Versicherungskonzerne müssen demnach nicht befürchten, von einer großen Bewertungswelle getroffen zu werden, wenn sie die Rezensionsfunktion freischalten.

Größer hingegen scheint bei den Versicherungsunternehmen die Furcht vor negativen Bewertungen zu sein. Doch auch hier belegt die Analyse, dass etwa 75 Prozent aller Bewertungen mehr als drei Sterne und 85 Prozent aller Versicherungen auf Facebook einen Bewertungsdurchschnitt von 3,5 Sternen oder mehr aufwiesen.

Doch selbst negative Beurteilungen bieten Versicherungsunternehmen die Möglichkeit, Einzelfallentscheidungen zu erläutern und transparenter zu gestalten – was wiederum einen positiven Faktor für die öffentliche Wahrnehmung einer Versicherung darstellt. Für Herausgeber MarKo Peterson ist somit klar: “Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten.” (vwh)

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