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Konflikte nehmen weltweit zu

23.06.2015 – konflikt_pixelioDer Gegensatz zwischen den friedlichen Regionen der Welt und den von Krieg oder Bürgerkrieg zerrütteten Ländern wird immer größer. Zu diesem Schluss kommt der Global Peace Index des australischen Institute for Economics and Peace (IEP). Demmnach gab es allein 2014 etwa 180.000 Tote und 50 Mio. Flüchtlinge weltweit. Im Vergleich zu 2013 sei die Situation in 81 Staaten friedlicher geworden, in 78 Ländern habe sie sich verschlechtert.

Am stärksten davon betroffen sind laut Studie vor allem die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas. Schlusslicht des Länderrankings bilde weiterhin Syrien hinter Afghanistan und dem Irak. Die deutlichste Verschlechterung gab es zudem in Libyen durch die Aktivitäten des “Islamischen Staates”. Insgesamt seien 2014 mehr als 20.000 Menschen durch Terrorismus getötet worden.

Am sichersten sind derzeit die Länder in Europa. Spitzenreiter sind demnach Island vor Dänemark und Österreich. Deutschland liegt auf Platz 16. Allerdings haben auch hier die Gewalttaten zugenommen – allen voran der Angriff auf die Redaktion von “Charlie Hebdo” in Paris im Januar 2015 oder der Terroranschlag in Kopenhagen. (vwh/td)

Link: Das Ranking im Überblick

Bildquelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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